Antrag im steuerlichen Umfeld

Das Finanzamt erhält täglich viele verschiede Anträge. Anträge sind im öffentlichen Recht (oder auch im Prozessrecht) der Wunsch den Beantragenden auf ein bestimmtes Verhalten der öffentlichen Stelle, hier des Finanzamts.

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Form des Antrags

Werden zB. im Rahmen der Einkommensteuererklärung die Berücksichtigung von Werbungskosten zu den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit (Lohneinkünfte) beantragt, ist die Form des Antrags vorgegeben. Die Werbungskosten werden in den entsprechenden Spalten der entsprechenden Anlage zur Einkommensteuererklärung (Anlage N) eingetragen. Damit weiß das Finanzamt, dass der Steuerpflichtige die Werbungskosten berücksichtigt haben möchte. Auch andere Anträge, zB. der Antrag auf Kindergeld oder der Antrag auf öffentliche Leistungen, wie zB. Arbeitslosengeld, sind formgebunden. Es gibt entsprechende Formulare, die ausgefüllt vorzulegen sind, ansonsten wird der Antrag nicht berücksichtigt.

Formloser Antrag

Das Finanzamt arbeitet aber auch mit formlosen Anträgen. Oft ist ein Antrag vielleicht nicht sofort als solcher zu erkennen. Aber ein Brief zwei Wochen nach der Erteilung des Einkommensteuerbescheids in dem der Steuerbürger erklärt, er habe noch Rechnungen gefunden, die als Werbungskosten zu berücksichtigen sind, ist zum einen Antrag auf Änderung des Einkommensteuerbescheids und zum anderen auf Berücksichtigung der Werbungskosten. Der Steuerbürger muss nicht zwangsläufig „ich beantrage“ schreiben, damit das Finanzamt seinem Antrag nachgeht.


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