Ehestandshilfe

Die Ehestandshilfe diente im dritten Reich den Nationalsozialisten dazu, gegenüber Eheleuten spendabel aufzutreten, bei denen die Ehefrau ihren Beruf aufgab. In diesem Fall konnte die Familie ein zinsloses Ehestandsdarlehen in Anspruch nehmen. Soweit die Eheleute kinderlos blieben, mussten sie den gesamten Betrag zurückzahlen. Setzten sie jedoch Kinder in die Welt, so reduzierte sich die Rückzahlung des Darlehens um die Anzahl der Kinder.

Denn wer viele Kinder bekam, handelte ganz im Sinne der Ideologie der Machthaber. Schließlich sollte ja „am deutschen Wesen die Welt genesen“ und es genug Nachkommen zum Verziehen im Sinne der NS-Ideologie - sowie als Kanonenfutter im Falle eines Krieges - geben. Darüber hinaus sollte auf diese Weise die Arbeitslosigkeit bekämpft oder besser gesagt verschleiert werden.

Suchen Sie einen kompetenten und modernen Online-Steuerberater?

Lernen Sie steuerberaten.de kennen

... denn erfolgreiche Unternehmen benötigen moderne Steuerberater

0800 / 815 815 8Angebot anfordern

Gegenfinanzierung

Zur Gegenfinanzierung dieses Projektes wurden die ledigen Einkommensbezieher zur Kasse gebeten. Sie sollten eine Ehestandshilfe als eine besondere Steuer an den Staat zahlen. Deren Höhe betrug bis zu 5% des Bruttoeinkommens. Sie wurde von den Nazis im Jahre 1933 eingeführt und 1937 wieder abgeschafft. Sie brachte nämlich wenig ein. Die Kosten für die Ehestandsdarlehen waren nämlich sechs mal so hoch wie die erzielten Einnahmen durch die Ehestandshilfe. Sollten sich noch weitere Fragen rund um die Ehestandshilfe ergeben, hilft Ihnen das Team von steuerberaten.de gerne schnell und kompetent weiter.


Steuerberatung kann so einfach sein

Madlen Bernhard, Vertrieb: Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann nutzen Sie bitte gern das nachfolgende Kontaktformular oder informieren Sie sich genauer über uns.

* Pflichtfeld



Zur Startseite des Steuer-Ratgebers