Prozesskosten - Steuerliche Grundlage

Unter Prozesskosten sind die gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten zu verstehen, die für den Steuerpflichtigen bei einer Klage vor dem Finanzgericht anfallen.

Suchen Sie einen kompetenten und modernen Online-Steuerberater?

Lernen Sie steuerberaten.de kennen

... denn erfolgreiche Unternehmen benötigen moderne Steuerberater

0800 / 815 815 8Angebot anfordern

Gerichtliche Kosten

Unter den gerichtlichen Kosten fallen die Ausgaben, die von dem Gericht selbst verlangt werden. Diese richten sich nach der Höhe des Streitwertes.

Außergerichtliche Kosten

Zu den außergerichtlichen Kosten zählt vor allem das Honorar für einen Rechtsanwalt oder Steuerberater, der mit der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen des Steuerpflichtigen betraut worden ist. Es handelt sich um die zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung notwendigen Aufwendungen der Beteiligten einschließlich der Kosten des Vorverfahrens.

Entscheidung des Gerichtes über die Kostentragung

Das Gericht entscheidet am Ende des Verfahrens normalerweis im Urteil, wer die Kosten des Rechtsstreits zu tragen hat. Das ist die Partei, die den Rechtsstreit verloren hat. Das Gute daran ist für den Kläger, dass die Finanzbehörden als Beklagte ihre Kosten selbst trägt. Dass bedeutet, dass der Steuerpflichtige ein nicht so großes Prozesskostenrisiko wie in einem normalen Zivilverfahren hat.

Besonderheit bei Klagerücknahme

Der Kläger sollte sich gut überlegen, ob er seine Klage zurücknimmt. Dann muss er die Kosten auch dran tragen, wenn er den Prozess gewonnen hätte.

Sollten sich noch weitere Fragen rund um die Prozesskosten ergeben, hilft Ihnen das Team von steuerberaten.de gerne schnell und kompetent weiter.


Steuerberatung kann so einfach sein

Madlen Bernhard, Vertrieb: Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann nutzen Sie bitte gern das nachfolgende Kontaktformular oder informieren Sie sich genauer über uns.

* Pflichtfeld



Zur Startseite des Steuer-Ratgebers