Umwandlungen von Unternehmen

Hin und wieder kann es nötig werden, die Struktur bzw. die Gesellschaftsform von Unternehmen zu hinterfragen und ggf. zu ändern. Die häufigsten Umwandlungen sind die Zusammenführung von Unternehmen und die Aufteilung von Unternehmen. In Deutschland gibt es hierfür ein eigenes Gesetz, das Umwandlungsgesetz, das in aller Regel für die Umwandlungen anzuwenden ist.

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Welche Umwandlungen ist sinnvoll?

Im Umwandlungsgesetz sind folgende Umwandlungen vorgesehen: Verschmelzung, Spaltung, Formwechsel und Vermögensübertragung. Umwandeln können Personenhandelsgesellschaften, Partnerschaftsgesellschaften, Kapitalgesellschaften, eigetragene Genossenschaften, eingetragene Vereine, genossenschaftliche Prüfungsverbände und Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit. Wirtschaftliche Vereine und natürliche Personen sind nur eingeschränkt für die Umwandlung geeignet.

Verschmelzung

Zwei Unternehmen können zu einem Unternehmen verschmolzen werden. Dabei wird eine Gesellschaft auf die andere Gesellschaft verschmolzen. Die aufnehmende Gesellschaft kann dafür schon bestehen oder gegründet werden. Beispiel: Die Little Foot GmbH stellt Kinderschuhe her. Die Big Foot GmbH wird vom Vater des Geschäftsführers der Little Food GmbH geführt und stellt Schuhe für Erwachsene her. Als der Vater sich aus dem Geschäftsleben zurück zieht wird die Big Foot GmbH auf die Little Foot GmbH verschmolzen.

Aufspaltung

Ein Unternehmen wird auf mindestens zwei Unternehmen aufgeteilt. Bei der Aufspaltung erlischt dann das ursprüngliche Unternehmen.

Beispiel:
Die Schwestern Anna und Maria führen gemeinsam die Nice-Things-GmbH. Anna kümmert sich dabei um den Bereich Möbel, während sich Maria um den Bereich Dekorationen kümmert. Nach einem unüberbrückbaren Streit wird die GmbH aufgespalten und die Schwestern führen ihre Bereiche in „ihrer“ jeweiligen GmbH weiter.

Abspaltung/Ausgliederung

Bei der Abspaltung bleibt das ursprüngliche Unternehmen bestehen und es wird ein Teil abgespalten.

Beispiel:
Mutter und Tochter produzieren mit ihrer GmbH hochpreisige Kleidung für Kinder und Erwachsene. Die Tochter spezialisiert sich immer mehr auf Ökokleidung für Kinder, sodass dieser Geschäftsbereich nach der Etablierung abgespalten wird.

Formwechsel

Hierbei ist die der Wechsel der Gesellschaftsform eines Unternehmens gemeint.

Beispiel:
An der Baufix GmbH sind Vater und Sohn zu je 50% beteiligt. Sie wandeln die GmbH um in die Baufix OHG.

Vermögensübertragung

Bei der Vermögensübertragung geht das gesamte Vermögen eines Unternehmens über. An dem neuen Unternehmen werden jedoch keine Anteile gewährt sondern eine Gegenleistung.

Beispiel:
Ein Handwerker übernimmt in sein Unternehmen den Handwerksbetrieb seines Onkels. Da der sich zur Ruhe setzen will zahlt er ihm eine Geldsumme. Das Thema der Umwandlung ist sehr komplex. Bei Fragen wenden Sie sich an das Team von steuerberatende.


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