Beitragsbemessungsgrenze 2012

Die Beitragsbemessungsgrenze, für die höchstens Beiträge zur Sozialversicherung erhoben werden, liegt im Jahr 2012 bei 49.500 Euro für die gesetzliche Krankenversicherung, bei 67.200 Euro (West) und 57.600 Euro (Ost) für die gesetzliche Rentenversicherung sowie bei 82.800 Euro (West) und 70.800 Euro (Ost) für die knappschaftliche Rentenversicherung. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Pflichtversicherungsgrenze, bis zu der Arbeitnehmer in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen müssen. Diese liegt im Jahr 2012 bei 50.850 Euro.

Suchen Sie einen kompetenten und modernen Online-Steuerberater?

Lernen Sie steuerberaten.de kennen

... denn erfolgreiche Unternehmen benötigen moderne Steuerberater

0800 / 815 815 8Angebot anfordern

Hintergrund der Beitragsbemessungsgrenze

Es werden die entsprechenden Beiträge nach den festgelegten prozentualen Sätzen jeweils bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhoben, wer mehr verdient, zahlt dennoch nur den Beitrag bis zur Bemessungsgrenze. Das bringt für gut verdienende gesetzlich Versicherte erhebliche Vorteile mit sich, denn sie können beispielsweise mindere Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine private Zusatzversicherung kompensieren und zahlen bei sehr erheblich höheren Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze prozentual entsprechend viel weniger für gesetzliche Versicherungsleistungen. Beitragsbemessungsgrenzen werden in sämtlichen Versicherungsarten jährlich überprüft und durch die Bundesregierung gegebenenfalls angepasst. Dabei wird das Verhältnis zugrunde gelegt, in welchem die Bruttoeinkommen gegenüber dem Vorjahr gestiegen oder gesunken sind. Die Grundkonzeption folgt der Intention, die Beiträge gerecht zu gestalten, was so lange funktioniert, wie Arbeitnehmer oberhalb der Pflichtversicherungsgrenze eher in private Versicherungsträger streben, was bislang zu beobachten ist. Vor diesem Hintergrund sind auch die häufig beklagten eingeschränkten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zu betrachten. Würde diese tatsächlich die gleichen Leistungen wie private Versicherer erbringen, wäre der prozentual geringe SV-Anteil eines Spitzenverdieners mit einem Jahreseinkommen jenseits der 100.000 Euro - aber einer Beitragsbemessungsgrenze von 49.500 Euro - nicht zu rechtfertigen.


Steuerberatung kann so einfach sein

Madlen Bernhard, Vertrieb: Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, dann nutzen Sie bitte gern das nachfolgende Kontaktformular oder informieren Sie sich genauer über uns.

* Pflichtfeld



Zur Startseite des Steuer-Ratgebers