Der Kontenrahmen SKR 03

Kontenrahmen SKR 03 Kontenrahmen SKR 03 (c) Fotolia - Alterfalter
Ein Kontenrahmen ist ein Organisations- und Gliederungsplan für das Rechnungswesen. Gleichzeitig kann er als Richtlinie für den organisatorischen Aufbau der Buchführung aller Unternehmen in der Branche angesehen werden. Der Aufbau ist daher auf die jeweiligen Unternehmen abgestellt.

Welche Kontenrahmen gibt es?

Meistens werden folgende Kontenrahmen verwendet:
  • DATEV-Kontenrahmen (SKR 03, SKR 04 usw.)
  • Industrie-Kontenrahmen (IKR)
  • Einzelhandels- und Großhandelskontenrahmen
  • Handwerkskontenrahmen oder
  • Gemeinschaftskontenrahmen.
Daneben gibt es eine ganze Reihe branchenspezifischer Kontenrahmen, zB. für den Kfz-Handel oder für das Baugewerbe. Der Vorteil der branchenspezifischen Kontenrahmen ist, dass Konten für die anfallenden Buchungsvorfälle vorgesehen und eingerichtet sind. Auch ist ein Einblick in die Buchführung eines anderen Unternehmens derselben Branche leichter.

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DATEV-Kontenrahmen

Ein Großteil der steuerberatenden Branche arbeitet mit der Software von DATEV. Daher werden hier auch häufig die DATEV-Kontenrahmen benutzt. Da viele Unternehmen ihre Buchhaltungen durch ihren Steuerberater erledigen lassen werden auch viele Buchhaltungen mit den DATEV-Kontenrahmen erstellt. Die DATEV bietet verschiedene an. Am meisten werden die (Standard-)Kontenrahmen SKR 03 – Prozessgliederungsprinzip und SKR 04 – Abschlussgliederungsprinzip verwendet. Doch auch die DATEV hat Kontenrahmen für verschiedene Brachen. ZB. den SKR 14 für Land- und Forstwirtschaft, den SKR 70 für Hotels und Gaststätten oder den SKR 80 für Zahnärzte.

Die aktuellen Kontenrahmen der DATVEV finden Sie unter dieser Adresse.

Gemeinschaftskontenrahmen

Der Gemeinschaftskontenrahmen besteht schon seit 1951. Er wurde damals vom Betriebswirtschaftlichen Ausschuss des Bundesverbands der Deutschen Industrie herausgegeben. Er ist in zehn Kontenklassen eingeteilt und viele Kontenrahmen lehnen sich daran an:

Klasse 0: Anlagevermögen und langfristiges Kapital
Klasse 1:. Finanz- und Umlaufvermögen, kurzfristige Verbindlichkeiten
Klasse 2: Neutrale Aufwendungen und Erträge
Klasse 3: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Bestände)
Klasse 4: Kostenarten
Klasse 5: Kostenstellen
Klasse 6: Herstellkosten der Halb- und Fertigfabrikate
Klasse 7: Bestände an halbfertigen und fertigen Erzeugnissen
Klasse 8: Betriebserträge
Klasse 9: Abschlusskonten


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