Sollversteuerung - Der „kleine“ Unterschied zwischen Istversteuerung und Sollversteuerung



Unternehmer müssen normalerweise Umsatzsteuer beim Finanzamt anmelden und abführen. In der Regel muss die Abrechnung im Rahmen der sogenannten Sollversteuerung vorgenommen werden. Maßgeblich ist hier das vereinbarte Entgelt und nicht – wie bei der sogenannten Istversteuerung das vereinnahmte Entgelt. Mit anderen Worten: Im Gegensatz zur Istversteuerung interessiert sich das Finanzamt bei der Durchführung der Besteuerung im Rahmen der Sollversteuerung erst einmal nicht dafür, ob überhaupt die Rechnung vom Kunden beglichen worden ist. Der Unternehmer muss hier also zunächst einmal bei seiner Voranmeldung gegenüber dem Fiskus in Vorleistung treten.

Von daher sollten Sie unbedingt prüfen, ob Sie zur Istversteuerung berechtigt sind. Das gilt gerade dann, wenn Ihre Kunden über eine schlechte Zahlungsmoral verfügen.

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Wer die Istversteuerung durchführen darf

Wer die Istversteuerung vornehmen möchte, muss diese beim Finanzamt beantragen. Hierfür ist nicht zwingend der Status als Freiberufler erforderlich. Auch als Gewerbetreibender dürfen Sie die Istversteuerung nach Antragstellung durchführen, wenn entweder Ihr erzielter Gesamtumsatz des Vorjahres höchstens 500.000 € betragen hat oder Sie nicht zu der Erstellung einer Bilanz verpflichtet sind.

Sollten Sie weitere Fragen zur Sollversteuerung haben oder konkrete Beispiele wünschen, hilft Ihnen das Team von steuerberaten.de gerne schnell und kompetent weiter.


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