Was ist die Zinsstaffelmethode?
Mit der Zinsstaffelmethode kann man die Aufteilung von Zahlungen in Zins- und Tilgungsanteil berechnen. Ist dies nämlich vertraglich nicht fixiert, muss eine Aufteilung anhand der Berechnung erfolgen.
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Schildern Sie uns Ihr ProblemWann kommt die Zinsstaffelmethode zur Anwendung?
Die Zinsstaffelmethode kommt zur Anwendung, wenn Verträge keine Angaben über den Zinsanteil enthalten. Das ist nicht unüblich. Denn zum Beispiel enthalten Leasingverträge keine Angaben über Zinsen. Unter Umständen ist das geleaste Wirtschaftsgut aber in der Bilanz des Leasingnehmers auszuweisen. Dann muss eine Aufteilung der Leasingraten in Tilgung und Zinsen erfolgen. Dazu wird die Zinsstaffelmethode verwendet. Auch bei einem Disagio, das bei der Auszahlung eines Darlehens als Gebühr von der Bank einbehalten wird, kann die Zinsstaffelmethode angewandt werden, um die Gebühr auf die Laufzeit des Darlehens zu verteilen. Allerdings darf die Aufteilung auch linear, also zeitanteilig, erfolgen. Die Zinsstaffelmethode ist hier nicht zwingend. Wird vom Unternehmer ein Kontokorrentkredit betrieblich und privat genutzt, ist auch hier die Zinsstaffelmethode grundsätzlich anzuwenden, um die betrieblichen von den privaten Schuldzinsen zu trennen.