Corona

Sofortmaßnahmen für Unternehmer in Zeiten der Corona-Krise

Die Corona-Krise stellt viele Unternehmer vor existenzielle Probleme. Um wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben, gibt es einige Sofortmaßnahmen, die Sie als Unternehmer ergreifen können.


Folgende Maßnahmen sollten Sie als Unternehmer unverzüglich ergreifen

1. Stundungsanträge stellen

Stellen Sie Stundungsanträge für sämtliche laufende und ausstehende Steuerzahlungen bei Ihrem Finanzamt. Unternehmen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind, können bis zum 31.12.2020 Stundungsanträge für bereits fällige und in Zukunft anfallende Steuerzahlungen stellen (Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer).

2. Herabsetzung der steuerlichen Vorauszahlungen beantragen

Stellen Sie einen Antrag auf die Herabsetzung bzw. Anpassung der Vorauszahlungen der Einkommenssteuer und Körperschaftssteuer.

3. Sondervorauszahlungen erstatten lassen

Stellen Sie einen Antrag auf die Erstattung der an das Finanzamt geleisteten Sondervorauszahlungen.

4. Kurzarbeit prüfen

Prüfen Sie die Möglichkeit, Kurzarbeitergeld zu beantragen. Die Bundesregierung hat die Regularien und Voraussetzungen zum Erhalt von Kurzarbeitergeld im Zuge der Corona-Krise deutlich gelockert.

5. Zwischenrechnungen schreiben und Forderungen eintreiben

Schreiben Sie Zwischenrechnungen für erbrachte Leistungen an Ihre Kunden und treiben Sie offene Forderungen ein.

6. Zahlungsziele ausnutzen

Nutzen Sie die in den jeweiligen Kaufverträgen vereinbarten Zahlungsziele aus.

7. Miet- und Darlehenszahlungen aussetzen

  • Mietzahlungen: Im Zuge eines neuen Gesetzes hat die Bundesregierung veranlasst, dass Mietzahlungen, die zwischen dem 1. April und 30. Juni 2020 nicht geleistet werden, nicht zur Kündigung durch den Vermieter führen können. Die ausgefallenen Mietzahlungen müssen bis 2022 zurückgezahlt werden. Spätestens dann müssen die ausgefallenen Mietzahlungen plus Zinsen geleistet werden. Dies gilt für gewerblichen und privaten Wohnraum.
  • Darlehenszahlungen: Im Zuge eines neuen Gesetzes hat die Bundesregierung veranlasst, dass Darlehenszahlungen (Tilgungen), die zwischen dem 1. April und 30. Juni 2020 nicht geleistet werden, nicht dazu führen dürfen, dass das Darlehen fällig gestellt wird, und der Vertrag gekündigt wird. Wichtig ist, dass man der Bank glaubhaft macht, dass der Zahlungsausfall Corona-Pandemie bedingt ist.

8. Kreditanträge stellen

Prüfen Sie die Möglichkeiten, einen Kredit zu beantragen. Maßgeblich für eine erfolgreiche Beantragung sind Ihre Buchführungsunterlagen und ein entsprechender Wirtschaftsplan. Stimmen Sie diese im Vorhinein unbedingt mit Ihrem Steuerberater ab, um die Erfolgsaussichten zu maximieren.



steuerberaten.de hilft Ihnen gerne bei der Durchführung und Beantragung der oben aufgeführten Maßnahmen. Darüber hinaus beraten wir Sie in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit proaktiv und ortsunabhängig hinsichtlich jeglicher steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Themen.

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Unsere Tipps zur Soforthilfe in Videoform

Miete weiterzahlen in der Corona-Krise?

Mietzahlungen und Darlehenszahlungen können ausgesetzt werden und die Insolvenzantragspflicht wird verschoben. Das sind die wesentlichen Merkmale eines neuen Gesetzes der Bundesregierung zur Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Krise. Steuerberater Christian Gebert und Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Peter Kehl erörtern Ihnen die weitreichenden Auswirkungen und Folgen des neuen Gesetzes. (Stand: 28.03.2020)

Digitale Buchhaltung als Sofortmaßnahme in der Corona-Krise

Der Beruf des Steuerberaters soll nun ein systemrelevanter Beruf werden. Warum? Weil Steuerberater weiterhin nicht digital arbeiten und somit die erhaltenen Belege in den Kanzleien händisch abtippen müssen. Dies ist aufgrund der Digitalisierung und der Corona-Krise nicht nur aufwendig und kostspielig, sondern auch gefährlich. Vor allem, da es eine weitaus einfachere, effizientere und risikofreiere Methode gibt: Die digitale Übermittlung Ihrer Belege und Unterlagen zu Ihrem Steuerberater. Diese Methode ist vor allem in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktverboten aus unserer Sicht unumgänglich. Wie die digitale Übermittlung funktioniert und was hierfür von Nöten ist, erklären Ihnen Steuerberater Christian Gebert und Digitalisierungsexperte Steffen Vardai in diesem Video. (Stand: 27.03.2020)

Christian Gebert zur Kurzarbeit im Sat.1 Frühstücksfernsehen

Steuerberater Christian Gebert sprach am 26. März 2020 im Sat.1 Frühstücksfernsehen Corona-Spezial über die Kurzarbeit und ihre Folgen. (Stand: 26.03.2020)



Alle Fragen und Antworten zum Kurzarbeitergeld

Kurzarbeitergeld bzw. Kurzarbeit ist eine Sofortmaßnahme, die viele Arbeitgeber im Zuge wirtschaftlich schwieriger Zeiten treffen können. In unserem heutigen Video erläutern Ihnen Lohnexpertin Sarah Ijaz und Steuerberater Christian Gebert sieben Schritte, die für eine Beantragung des Kurzarbeitergeldes von Nöten sind. Darüber hinaus diskutieren Sie verschiedene interessante Möglichkeiten, die aus der Kurzarbeitergeld-Regelung für Arbeitgeber entstehen. (Stand: 25.03.2020)

Insolvenz aufgrund der Corona-Krise?

Wann sollten Unternehmer einen Insolvenzantrag in Betracht ziehen? Macht es Sinn, statt einer Insolvenz einen Kredit zu beantragen und was ist hierfür notwendig? Ab wann mache ich mich einer Insolvenzverschleppung schuldig? Ist es nützlich, gewisse Vermögensgegenstände aus dem Unternehmen auszugliedern? (Stand: 24.03.2020)

Hartz IV für Unternehmer und Freelancer

Wann ist es für Unternehmer möglich, Hartz IV zu beantragen? Wann sollte ein entsprechender Antrag gestellt werden? Wie viel Vermögen darf man besitzen, um einen Anspruch auf Hartz IV zu haben? Wie hoch ist der potentielle Hartz IV-Satz? Was passiert mit den (privaten) Krankenversicherungsbeiträgen? Wie lange dauert es, bis Hartz IV bewilligt wird? Diese und viele weiter Fragen diskutieren Rechtsanwalt und Sozialrechtsexperte Thomas Goldberg und Steuerberater Christian Gebert in diesem Video. (Stand: 23.03.2020)



Sondervorauszahlungen vom Finanzamt erstatten lassen

Im Zuge der Corona-Krise ist es möglich, die geleisteten Sondervorauszahlungen vom Finanzamt erstatten zu lassen. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Video. (Stand: 19.03.2020)

Sofortmaßnahmen für Unternehmer #2

Steuerberater Christian Gebert und Rechtsanwalt Peter Kehl diskutieren mögliche Soforthilfen für Unternehmer. Thematisiert werden z. B. die Themen Schadensersatz, Beantragung von Krediten oder der Ausfall von Gerichtsverhandlungen. (Stand: 17.03.2020)

Sofortmaßnahmen für Unternehmer #1

Wie können Sie die Steuerzahlungen an das Finanzamt im Jahre 2020 stoppen? Und was ist hierfür notwendig? Diese und weitere fragen beantwortet wir in diesem Video. (Stand: 16.03.2020)




Corona

Hilfspakete von Bund und Ländern

Bund und Länder haben verschiedene Hilfsprogramme verabschiedet, die Unternehmen und Solo-Selbstständige in der Corona-Krise helfen sollen. Die entsprechenden Hilfspakete haben wir nachfolgend für Sie aufgeführt.

Bundesprogramm

Die Bundesrepublik hat ein Hilfspaket verabschiedet, das Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler im Zuge der Corona-Krise unterstützen soll. Folgende Hilfeleistungen hat der Bund in Aussicht gestellt. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar..

  • Bis zu 3 Beschäftigte: 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: 15.000 Euro

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler, die sich aufgrund der Corona-Krise in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und Liquiditätsengpässe zu verzeichnen haben. Das beantragende Unternehmen, darf sich nicht schon vor dem 11.März 2020 in finanzieller Schieflage befunden haben. Die genannten Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar. Darüber hinaus wird der Zugang zur Grundsicherung für Unternehmer deutlich erleichtert. So ist für die Beantragung der Grundsicherung keine Vermögensprüfung von Nöten und der Verbleib in der eigenen Wohnung ist gesichert. Dies gilt vorerst für 6 Monate. Auch für Unternehmen (mittlere und große), stehen Kreditangebote und Schutzfonds zur Verfügung.

Antrag: Die Hilfen des Bundes können über die jeweiligen Förderbanken der Bundesländer beantragt werden. Einzelne Bundesländer haben die Hilfspakete aufgestockt. Wie die konkreten Hilfsmaßnahmen der einzelnen Bundesländer aussehen, können Sie der nachfolgenden Liste entnehmen.


Darüber hinaus haben viele Bundesländer ebenfalls individuelle und ergänzende Hilfspakete für Unternehmen und Selbstständige verabschiedet. Welche Hilfspakete in Ihrem Bundesland zur Verfügung stehen, können Sie der folgenden Liste entnehmen.

Baden-Württemberg

Das Bundesland Baden-Württemberg hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschieden:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: 9.000 Euro (auch für Solo-Selbstständige) für drei Monate
  • Bis zu 10 Beschäftigte: 5.000 Euro für drei Monate
  • Bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro für drei Monate

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Freiberufler, die sich aufgrund der Corona-Krise in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und Liquiditätsengpässe zu verzeichnen haben. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar. Die Definition eines Liquiditätsengpasses ist weiter gefasst als zunächst angenommen: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/erleichterungen-bei-den-foerderbedingungen-fuer-soforthilfen/

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://assets.baden-wuerttemberg.de/pdf/Antrag_Soforthilfe-Corona_BW.pdf

Die Anträge müssen in elektronischer Form bei den zuständigen Kammern (zB. IHK, Handwerkskammer) eingereicht werden. IHK: https://www.bw-soforthilfe.de/Soforthilfe/einreichen

Bayern

Das Bundesland Bayern hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis zu 5 Erwerbstätige: 5.000 Euro
  • Bis zu 10 Erwerbstätige: 7.500 Euro
  • Bis zu 50 Erwerbstätige: 15.000 Euro
  • Bis zu 250 Erwerbstätige: 30.000 Euro

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind (max. 250 Beschäftigte), oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag der zuständigen Behörde muss ausgefüllt und unterschrieben per Email oder Post an selbige versandt werden. Die zeitnahe Auszahlung erfolgt auf das Konto des Antragsstellers. Die jeweilige Behörde finden Sie unter folgendem Link: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/

Achtung: Die Beantragung des Bundeszuschusses (9.000 bzw. 15.000 Euro) ist in Bayern aktuell noch nicht möglich!

Berlin

Das Bundesland Berlin hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

Soforthilfe für kleine und mittlere Unternehmer (bis zu 250 Mitarbeiter)

  • Zinslose Kredite bis max. 500.000 Euro mit einer maximalen Laufzeit von bis zu 2 Jahren. In Besonderen Fällen ist auch ein Kredit in Höhe von max. 2.5 Millionen Euro möglich (Zinssatz 40%, p.a.)

Antrag: Der Antrag muss bei der Investitionsbank Berlin gestellt werden.

Soforthilfe für kleine Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler (max. 5 Beschäftigte):


Achtung: Aktuell ist das Programm in Berlin bis zum 6. April ausgesetzt. Wer als allerdings bereits am 27. / 28. März die 5.000 /9.000 € Bundesmittel beantragt hatte, kann bereits am 1. April die Mittel erhalten haben.

Brandenburg

Das Bundesland Brandenburg hat sich zu der Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschieden:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 Euro
  • Bis zu 15 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 50 Beschäftigte: bis zu 30.000 Euro
  • Bis zu 100 Beschäftigte: bis zu 60.000 Euro

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen, Angehörige und Freiberufler mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Bundesland Brandenburg unterhalten.

Antrag: Die Zahlung wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) nach Eingang der Unterlagen (vollständig) auf das jeweilige Konto überwiesen. Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://www.ilb.de/media/dokumente/dokumente-fuer-programme/dokumente-mit-programmzuordnung/wirtschaft/zuschuesse/soforthilfe-corona-brandenburg/antrag-soforthilfe-corona-brandenburg.pdf

Bremen

Das Bundesland Bremen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 10 Beschäftigte: 5.000 - 20.000 Euro

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Umsatz im Jahr, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden.

Antrag: Der Antrag muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben per Mail oder Post versendet werden. Den Antrag finden Sie unter folgendem Link: https://www.bremen-innovativ.de/wp-content/uploads/2020/03/Antrag-BAB-Corona-Soforthilfe-Programm_v1.pdf

Hamburg

Das Bundesland Hamburg hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Solo-Selbständige: 9.000 Euro (Bund) + 2.500 Euro (Land) = 11.500 Euro (max.)
  • Bis 5 Beschäftigte: 9.000 Euro (Bund) + 5.000 Euro (Land) = 14.000 Euro (max.)
  • Bis 10 Beschäftigte: 15.000 Euro (Bund) + 5.000 Euro (Land) = 20.000 Euro (max.)
  • Bis 50 beschäftigte: 25.000 Euro (Land)
  • Bis 250 Beschäftigte: 30.000 Euro (Land)

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Die Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: http://www.ifbhh-hcs.de/

Hessen

Das Bundesland Hessen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • Bis 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://portal-civ-cor.ekom21.de/civ-cor.public/start.html?oe=00.00.RPKS.CH.SH&mode=cc&cc_key=Coronahilfe

Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro
  • Bis zu 24 Beschäftigte: bis zu 25.000 Euro
  • Bis zu 49 Beschäftigte: bis zu 40.000 Euro

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/corona-soforthilfe/download-coronahilfe/Antrag-Coronahilfe-Maerz-2020.pdf

Niedersachsen

Das Bundesland Niedersachsen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • Bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • Bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro

Antragsberechtigt sind Solo-Selbständige, Kleinst- und Kleinunternehmen (auch Kunst- und Kulturschaffende), die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Eine Beantragung ist ab sofort auf dem Kundenportal der NBank unter folgendem Link möglich: https://www.nbank.de/

Nordrhein-Westfalen

Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Mitarbeiter: 9.000 Euro (Bundesleistung)
  • Bis 10 Mitarbeiter: 15.000 Euro (Bundesleistung)
  • Bis 50 Mitarbeiter: 25.000 Euro (Landesleistung)

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Voraussetzung ist, dass der Betrieb bereits zum 31.12.2019 bestanden hat und den Hauptsitz in NRW hat. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Ein Antrag wird bewilligt, wenn eine der folgenden Gegebenheiten besteht:

  • Wenn sich das Auftragsvolumen des Betriebs mehr als halbiert hat (im Vergleich zu dem Zeitraum vor dem 01.März 2020)
  • Wenn sich die Umsätze im Vergleich zu dem Vorjahresmonat halbiert haben
  • Wenn Umsätze aufgrund behördlicher Regularien (zB. Schließung eines Geschäftes) im Zuge der Corona-Krise nicht möglich sind
  • Wenn die vorhandenen finanziell liquiden Mittel die (kurzfristigen) Verbindlichkeiten des Unternehmens begleichen können (die Schwierigkeiten dürfen vor dem 01.03.2020 noch nicht Bestand gehabt haben)

Wichtig: Das Unternehmen darf sich darüber hinaus vor dem 31.12.2019 nicht in wirtschaftlicher Schieflage befunden haben.

Antrag: Eine Beantragung ist ab sofort unter folgendem Link möglich: https://soforthilfe-corona.nrw.de/lip/form/display.do?%24context=8D434998AF97354F8288

Freischaffende Künstler erhalten darüber hinaus eine existenzsichernde Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro (zu beantragen bei der jeweiligen Bezirksregierung). Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Rheinland-Pfalz

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 9.000 Euro Bundeszuschuss + 10.000 Euro Darlehen bei Bedarf (max. 19.000 Euro)
  • Bis 10 Beschäftigte: 15.000 Euro Bundeszuschuss + 10.000 Euro Darlehen bei Bedarf (max. 25.000 Euro)
  • Bis 30 Beschäftigte: 30.000 Euro Darlehen des Landes zzgl. Landeszuschuss über 30 % der Darlehenssumme

Die Darlehen haben eine Laufzeit von sechs Jahren und sind bis Ende des Jahres 2021 zins- und tilgungsfrei.

Antragsberechtigt sind Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler und Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Darüber hinaus muss das Unternehmen Waren oder Dienstleistungen bereits vor dem 31. Dezember 2019 auf dem Markt angeboten haben. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar. Der Bundeszuschuss muss nicht zurückgezahlt werden, das Sofortdarlehen schon.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort möglich und unter folgendem Link verfügbar: http://isb.westus.cloudapp.azure.com

Der Antrag muss vollständig ausgefüllt und unterzeichnet im PDF-Format eingescannt an folgende Mail-Adresse geschickt werden: csh@isb.rlp.de

Saarland

Das Bundesland Saarland hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 10 Beschäftigte: 3.000 - 10.000 Euro

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit zehn sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern, maximal 700.000 Euro Umsatz oder einer Bilanzsumme von 350.000 Euro im Jahr, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://www.saarland.de/dokumente/res_wirtschaft/Antrag_Soforthilfe.pdf

Sachsen

Das Bundesland Sachsen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 9.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 15.000 Euro

Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen (max. 10 Beschäftigte), die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link verfügbar: https://www.sab.sachsen.de/f%C3%B6rderprogramme/sie-ben%C3%B6tigen-hilfe-um-ihr-unternehmen-oder-infrastruktur-wieder-aufzubauen/soforthilfe-zuschuss-bund.jsp

Sachsen-Anhalt

Das Bundesland Sachsen-Anhalt hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 9.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 15.000 Euro
  • Bis 25 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • Bis 50 Beschäftigte: 25.000 Euro

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmer, kleine Gewerbetreibende und Solo-Selbstständige, die keinen Anspruch auf Bundeshilfe haben und die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link abrufbar: https://www.ib-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Wirtschaft/Corona-Soforthilfe_Antrag_AN-0-123.pdf

Und soll vorzugsweise per Mail an folgende Adresse versandt werden: soforthilfe-corona@ib-lsa.de

Corona Soforthilfe für Künstler:

  • Corona-Soforthilfe für Künstler in Sachsen-Anhalt: 400 Euro pro Monat für zunächst maximal zwei Monate

Antragsberechtigt sind Künstler, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort unter folgendem Link abrufbar und muss per Email oder Post an das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt geschickt werden: https://lvwa.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/LVWA/LVwA/Dokumente/3_wirtschaft_kultur_verbrschutz_bau/303/Corona/146050.pdf

Schleswig-Holstein

Das Bundesland Schleswig-Holstein hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • 2.500 Euro für Solo-Selbstständige
  • Bis zu 5 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • Bis zu 10 Beschäftigte: 10.000 Euro

Antragsberechtigt sind Kleinstunternehmer, kleine Gewerbetreibende und Solo-Selbstständige, die keinen Anspruch auf Bundeshilfe haben und die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Eine Beantragung ist ab sofort unter folgendem Link möglich: https://www.ib-sh.de/aktuelles/news/aktuelle-meldung/antrag-auf-gewaehrung-einer-soforthilfe/

Thüringen

Das Bundesland Thüringen hat sich zur Verabschiedung des folgenden Hilfspaketes entschlossen:

  • Bis 5 Beschäftigte: 5.000 Euro
  • Bis 10 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • Bis 25 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • Bis 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund der Corona-Krise in finanzielle und wirtschaftliche Schieflage geraten sind, oder existenzgefährdende Liquiditätsengpässe erleiden. Diese Zuschüsse sind einmalig und nicht rückzahlbar.

Antrag: Der Antrag ist ab sofort bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) unter folgendem Link abrufbar: https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#download




Das sagen unsere langjährigen Mandanten

Foerst GmbH

Foerst GmbH

"Ich bin mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Mir gefällt vor allem die Art und Weise des Datenaustauschs. Früher haben wir Ordner weitergegeben, die uns dann fehlten – das war wirklich ärgerlich. Bei steuerberaten.de funktioniert das alles digital und die Probleme dahingehend sind gelöst. Das empfinde ich als sehr angenehm."

Kai Foerst, Geschäftsführer (Mandant seit 2009)

TK Gruppe GmbH

TK Gruppe GmbH

"Ich sehe es absolut als Wettbewerbsvorteil an, dass wir Mandant bei steuerberaten.de sind. Die Beratung und der Service sind günstiger und effizienter als bei anderen Steuerberatern."

Timo Klingler, Geschäftsführer (Mandant seit 2018)

TriMeXa GmbH

TriMeXa GmbH

"Unser Wunsch war es, eine ganzheitliche Plattform zu haben, über die die Kommunikation und Datenablage zentral erfolgen kann. Das Online-Steuerbüro von steuerberaten.de erfüllt diesen Wunsch. Belege und andere Dokumente können einfach und voll digital abgelegt und schnell bei Bedarf wiedergefunden werden."

Bjoern Weiland, Geschäftsführer (Mandant seit 2011)

BSS Röhrengesellschaft mbH

BSS Röhrengesellschaft mbH

"Auch nach 10 Jahren der Zusammenarbeit sind wir sehr zufrieden und weiterhin gerne Mandant bei steuerberaten.de."

Dr. Thomas Troullidis, Geschäftsführer (Mandant seit 2010)

Insel-Appartements Fehmarn

Insel-Appartements Fehmarn

"Wegen des innovativen Geschäftsmodells bin ich schon vor mehr als 10 Jahren Mandant bei steuerberaten.de geworden. Am meisten hat mich die schnelle Auffindbarkeit und Auswertbarkeit der gescannten, digitalen Belege fasziniert. Unseren Steuerberatern zuvor mussten wir noch Pendelordner zur Verfügung stellen."

Peter Spies, Geschäftsführer (Mandant seit 2018)

24trade Handelsgesellschaft mbH

24trade Handelsgesellschaft mbH

"Die Kommunikation mit einem lokalen Steuerberater erfordert immer eine gemeinsame Terminfindung. steuerberaten.de können wir dauerhaft über die steuerberaten.de-Plattform oder telefonisch erreichen. Das ist für uns deutlich effizienter als ein Beisammensitzen bei einem traditionellen Steuerberater."

Ulf Karsten Meyer, Geschäftsführer (Mandant seit 2016)

Gesamt: 1 / 6



Ihr Experte für die Corona-Krise

Benötigen Sie professionelle Unterstützung steuerlicher oder betriebswirtschaftlicher Natur? Dann ist steuerberaten.de der richtige Ansprechpartner. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die genannten Maßnahmen anzustoßen und reichen sämtliche Anträge für Sie ein. Gerne beraten und unterstützen wir Sie in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Ortsunabhängig.

Sie erreichen uns jederzeit für ein erstes, unverbindliches Gespräch unter der Nummer 0800 / 815 815 8 und über unser Kontaktformular.

Als Deutschlands erster und marktführender Online-Steuerberater mit über 3.500 Mandanten garantieren wir Ihnen eine proaktive und zielgerichtete, steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung – auch in Zeiten der Corona-Krise. Als Online-Steuerberater bieten wir Ihnen sämtliche Leistungen eines klassischen Steuerberaters in komplett digitaler und vor allem ortsunabhängiger Form an und stehen Ihnen so auch in Zeiten der Corona-Krise als zuverlässiger Partner zur Seite.


Wie dies möglich ist?

Das steuerberaten.de-Modell ermöglicht eine vollständige, steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratung – auch ohne, dass Sie uns in einer unserer Niederlassungen aufsuchen müssen. Wir erhalten und verarbeiten Ihre Unterlagen komplett digital. Darüber hinaus erreichen Sie Ihre/n zuständigen Steuerberater/in jederzeit telefonisch, via Videokonferenz oder Mail. Somit ist eine lückenlose und proaktive Bearbeitung Ihres Anliegens zu jeder Zeit gewährleistet - auch im Falle möglicher Ausgangssperren. Dank der steuerberaten.de-Plattform bleiben Sie darüber hinaus über Neuerungen und Bearbeitungsschritte Ihres Auftrags auf dem Laufenden und haben jederzeit Zugriff auf Ihre Unterlagen.


Steuerberater-Wechsel

Der Steuerberater-Wechsel ist viel einfacher als man denkt und jederzeit möglich. Seit 2009 haben wir tausende Mandanten beim Wechsel des Steuerberaters betreut und können daher sicher sagen, dass der Wechsel denkbar einfach ist. Unser Team kümmert sich um die lückenlose Übernahme Ihrer Daten. Für Sie entsteht hierbei kein Aufwand und Sie können sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren - Ihr Unternehmen.

Christian Gebert

Ihr Experte in der Corona-Krise: Christian Gebert,
Steuerberater und Geschäftsführer von steuerberaten.de



Disclaimer: Bitte beachten Sie, dass die vorstehenden Informationen nur dem Zweck der allgemeinen Information dienen, ausschließlich die Rechtslage zum Zeitpunkt der Veröffentlichung darstellen und eine Steuer- und/oder Rechtsberatung im Einzelfall nicht ersetzen können. Stand des Artikels ist der 27.03.2020.



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