Berufskleidung steuerlich absetzen

Berufskleidung Berufskleidung absetzen (c) Fotolia
Viele Berufsgruppen tragen Berufskleidung, zB. Handwerker oder auch Ärzte. Steuerlich abzusetzen sind allerdings nur Aufwendungen für typische Berufskleidung.

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Was ist typische Berufskleidung?

Typische Berufskleidung sind die sog. Blaumänner, die weißen Kittel der Ärzte und Apotheker, die Talare der Richter oder auch die Kostüme der Flugbegleiterinnen. Nicht zu der typischen Berufskleidung gehören zB. Anzüge, auch wenn von Bankern, Anwälten oder Steuerberatern das Tragen dieser Kleidung erwartet wird. Selbst wenn der Arbeitgeber seinem angestellten Arbeitnehmer vorschreibt, dass er in Anzug und Krawatte zu erscheinen hat, ändert das nichts an der steuerlichen Beurteilung. Die Kleidung fällt immer dann aus der steuerlichen Abziehbarkeit heraus, wenn sie auch privat getragen werden könnte. Dies ist eben bei Anzügen der Fall.

Auch für Ärzte sind daher die weißen Socken nicht typische Berufskleidung, sie könnten diese ja auch zum privaten Tennisunterricht anziehen. Das Finanzamt wird aber sich leichter tun, die weißen Socken mit zu berücksichtigen, wenn sie zusammen mit dem Kittel und anderem Equipment bei einem speziellen Arztfachhandel gekauft wurden. Bei solchen Sachen also, wie die weißen Socken, die weißen Schuhe mit ordentlichem Fußbett usw. gilt das Motto „et kütt drop an“. Nicht nur auf die Rechnung, sondern auch auf den Sachbearbeiter im Finanzamt.

Absetzen typischer Berufsbekleidung

Angestellte können die Berufskleidung, die sie selbst gekauft haben, in ihrer Einkommensteuererklärung als Werbungskosten absetzen. Im Idealfall übernimmt ihr Arbeitgeber die Kosten für die Berufskleidung. Dies kann der Arbeitgeber lohnsteuerfrei tun. Selbstständige, wie zB. Ärzte in eigenen Praxen, können die Aufwendungen für ihre Berufskleidung in ihrer Gewinnermittlung als Betriebsausgaben berücksichtigen. Sie mindern somit den steuerlich relevanten Gewinn. Auch die Reinigung der Berufskleidung ist steuerlich absetzbar.


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