Artikel

Geschenke

Trusted Shops Bundes Steuerberater Kammer Datev Norton Secured - VeriSign

Geschenke an Geschäftsfreunde

Auch im Geschäftsleben erhalten Geschenke die Freundschaft. Die betriebliche Veranlassung reicht aber nicht immer aus, um die Ausgaben auch als Betriebsausgaben steuerlich anzuerkennen. Grundsätzlich ist die betriebliche Veranlassung als erstes zu klären. Handelt es sich um Geschenke an Geschäftspartner oder Kunden – z. B. zu deren Geschäftsjubiläum oder zu Weihnachten –, kann wohl von der betrieblichen Veranlassung ausgegangen werden. Problematisch sind Geschenke, um einen Auftrag zu erhalten, denn dies könnte sogar strafbar sein (Schmiergeschenke). Es ist daher ratsam, auf dem Kaufbeleg den Anlass des Geschenks zu notieren. Das Steuerrecht erkennt aber nur Betriebsausgaben für Geschenke bis zu 35 Euro netto ohne Umsatzsteuer an. Liegen die Kosten für das Geschenk darüber, sind die Ausgaben insgesamt nicht anzuerkennen.

Die genannten 35 Euro netto beziehen sich auf eine beschenkte Person pro Jahr. Zwei oder mehr Geschenke an den Geschäftspartner pro Jahr sind dann sowieso nicht mehr abziehbar, selbst wenn sie innerhalb der Freigrenze liegen. Überschreitet das Geschenk die Freigrenze von 35 Euro netto, ist damit auch die Vorsteuer nicht mehr abziehbar. Das Geschenk ist damit ertragssteuerlich und umsatzsteuerlich umsonst. Derzeit sind sämtlich Geschenke, über und unter 35 Euro netto, zu versteuern. Das kann der Empfänger des Geschenks übernehmen. Dafür muss der Schenker dem Beschenkten den Wert des Geschenks nennen. Da dies nicht auf viel Gegenliebe beim Beschenkten stoßen wird, kann auch der Schenker die Steuer übernehmen. Dies erfolgt dann pauschal für sämtliche Geschenke.

Geschenke an Mitarbeiter

Geschenke an Mitarbeiter dürfen grundsätzlich so großzügig ausfallen, wie der Arbeitgeber es sich vorstellt. Eine Beschränkung als Betriebsausgabenabzug gibt es nicht. Allerdings werden hier grundsätzlich die Sachbezugswerte berücksichtigt, damit der Arbeitnehmer nicht noch Steuern für sein Geschenk bezahlen muss. Zwar kann der Arbeitgeber die Steuern hierfür pauschal übernehmen, doch ist auch dies keine beliebte Variante. Betragen die Aufwendungen für das Geschenk an den Mitarbeiter bis zu 40 Euro, fallen keine Steuern an.

Diskussionen zum Thema Geschenke

Kontaktieren Sie uns. Unverbindlich.

  • ${ error }
  • ${ error }
  • ${ error }
  • ${ error }
  • ${ error }
  • ${ error }
Dieses Formular wird zusätzlich durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google.

Vielen Dank für Ihre Anfrage! Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.

steuerberaten.de
WhatsApp