Geschenke im Steuerrecht

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Geschenke an Geschäftsfreunde

Geschenke Geschenke im Steuerrecht (c) RFsole - Fotolia.com
Auch im Geschäftsleben erhalten Geschenke die Freundschaft. Die betriebliche Veranlassung reicht aber nicht immer aus, um die Ausgaben auch als Betriebsausgaben steuerlich anzuerkennen. Grundsätzlich ist die betriebliche Veranlassung als erstes zu klären. Handelt es sich um Geschenke an Geschäftspartner oder Kunden zB. zu deren Geschäftsjubiläum oder zu Weihnachten, kann wohl von der betrieblichen Veranlassung ausgegangen werden. Problematisch sind Geschenke, um einen Auftrag zu erhalten, denn dies könnte sogar strafbar sein („Schmiergeschenke“). Es ist daher ratsam auf dem Kaufbeleg den Anlass des Geschenks zu notieren. Das Steuerrecht erkennt aber nur Betriebsausgaben für Geschenke bis zu 35 Euro ohne Umsatzsteuer an. Liegen die Kosten für das Geschenk darüber, sind die Ausgaben dafür insgesamt nicht anzuerkennen.

Die 35 Euro beziehen sich auf eine beschenkte Person pro Jahr. Zwei oder mehr Geschenke an den Geschäftspartner pro Jahr sind dann sowieso nicht mehr abziehbar, selbst wenn sie innerhalb der Freigrenze liegen. Überschreitet das Geschenk die Freigrenze von 35 Euro, ist damit auch die Vorsteuer nicht mehr abziehbar. Das Geschenk ist damit ertragsteuerlich und umsatzsteuerlich für die Katz. Derzeit sind sämtlich Geschenke, über und unter 35 Euro, zu versteuern. Das kann der Empfänger des Geschenks übernehmen. Dafür muss der Schenker dem Beschenkten den Wert des Geschenks nennen. Da dies nicht auf viel Gegenliebe beim Beschenkten stoßen wird, kann auch der Schenker die Steuer übernehmen. Dies erfolgt dann pauschal für sämtliche Geschenke. Im Gespräch ist aktuell, dass zumindest Geschenke bis zu 35 Euro von dieser Versteuerung ausgenommen werden sollen.

Geschenke an Mitarbeiter

Geschenke an Mitarbeiter dürfen grundsätzlich so großzügig ausfallen, wie der Arbeitgeber es sich vorstellt. Eine Beschränkung als Betriebsausgabenabzug gibt es nicht. Allerdings werden hier grundsätzlich die Sachbezugswerte berücksichtigt, damit der Arbeitnehmer nicht noch Steuern für sein Geschenk bezahlen muss. Zwar kann der Arbeitgeber die Steuern hierfür pauschal übernehmen, doch ist auch dies keine beliebte Variante. Betragen die Aufwendungen für das Geschenk an den Mitarbeiter bis zu 40 Euro, fallen keine Steuern an. Mittlerweile dürfen die Arbeitgeber ihre Geschenke aber wieder frei wählen. Waren einige Jahre Gutscheine von Kaufhäusern usw. nicht möglich, ist diese Kuh wieder vom Eis.


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